Der Grundbaustein des Lebens – Aminosäuren

Aminosäuren finden wir beinahe überall im menschlichen Körper. Sie sind die biologische Basis aller Gewebe- und Organismusstrukturen und auch dementsprechend vielfältig.
Bis jetzt sind 20 verschiedene Aminosäuren bekannt, die von verschiedenen Informationen auf der DNA codiert werden. Man kann sie in drei verschiedene Gruppen einteilen:

1. Essentielle (lebensnotwendige) Aminosäuren
2. Semi-essentielle (bedingt lebensnotwendige) Aminosäuren
3. Nicht-essentielle Aminosäuren

Aufbau
Die molekulare Struktur ist bei allen Aminosäuren gleich. Um ein zentrales Kohlenstoffatom lagern sich eine Aminogruppe(NH2), eine Carboxylgruppe(COOH) und ein Wasserstoffatom(H). Des Weiteren hat jede Aminosäure einen spezifischen Teil gebunden, der sich Rest nennt. Dieser ist bei jeder Aminosäure anders und ausschlaggebend für die Spezifität der 20 Säuren.

Verwendung
Die wichtigste Funktion in einem Organismus übernehmen Aminosäuren, als proteinogene Aminosäuren, also als Grundbaustein von Proteinen. Durch Polypeptidbindungen, unter Abspaltung von Wasser, bilden sie lange Aminosäureketten, die das Rückrad und die Primärstruktur der Proteine sind.
Diese Proteinbiosynthese findet in jeder Zelle des menschlichen Körpers statt und funktioniert nur mit der Hilfe von vielen anderen Zellorganellen, die dazu beitragen funktionierende Proteine zu synthetisieren.
Fehlt dem Körper nur eine einzige Aminosäure, zum Beispiel aufgrund einer Genmutation, so beeinträchtigt das stark die Funktionsfähigkeit des gesamten Organismus, da jede Aminosäure spezielle und wichtige Aufgaben übernimmt.